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Title: Sozialdemokratie
Sub-title: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2018, Heft 03
Contributions by: Detlef Lehnert Edited by: Institut fà "r Demokratieforschung Georg-August-U Contributions by: Bernd Stegemann, Horst Heimann, Christoph Butterwegge, Benjamin-Immanuel Hoff, Pauline Hà ¶hlich, Martin Grund, Hannes Keune, Nils Heisterhagen, Jens Gmeiner, Robert Pausch, Kristina Meyer, Teresa Nentwig, Klaus Detterbeck, Nikolaus Kowall, Thomas Greven, Bernd Faulenbach, Felix Butzlaff
ISBN10-13: 3525800266 : 9783525800263
Format: Paperback
Pages: 150
Weight: .310 Kg.
Published: Vandenhoeck & Ruprecht - January   2019
List Price: 20.00 Pounds Sterling
Availability: No Sales Rights 
Subjects: European history : Religion & beliefs : Politics & government : Political parties
Die Diagnose einer Krise der Sozialdemokratie ist beinahe ein Gemeinplatz, Krisendeutungen zum Niedergang sozialdemokratischer Parteien sind mittlerweile Legion. Nicht nur die Schlussfolgerungen, auch die in den Blick genommenen Facetten des Niedergangs sind dabei die immer gleichen: rÃ"ckläufige Wählerzahlen, schwindende Organisationskraft, konzeptionelle Leere. Vor diesem Hintergrund mag es verwundern, dass der Schwerpunkt des Heftes 3/2018 der INDES die Sozialdemokratie ist vorhersehbar, langweilig, zu oft schon wiederholt mag der kritische Leser einwenden. Doch in dieser Ausgabe stehen nicht Abstieg und aktuelle Schwäche der Sozialdemokratie im Fokus, wenngleich sich beides nicht vollständig ausblenden lässt, sondern ihre Perspektiven, Optionen, Potentiale. Die Frage nach Auswegen aus der gegenwärtig zu konstatierenden Malaise soll dabei Ausgangspunkt sein. Wie mÃ"ssten sich sozialdemokratische Parteien heute positionieren, wo ihren gesellschaftlichen Ort suchen, um ihren fortschreitenden Bedeutungsverlust aufzuhalten, gar umzukehren? Kann die Sozialdemokratie noch Emanzipationsbewegung der Arbeiterschaft sein oder soll sie ihre Zielgruppen entlang neuer gesellschaftlicher Trennungslinien suchen? Welchen Bedarf gibt es im 21. Jahrhundert nach sozialdemokratischen Ideen? Und was lässt sich lernen aus den Beispielen zuletzt gegen den generellen Trend erfolgreicher Sozialdemokratien? Oder liegt das sozialdemokratische Heil jenseits der zunehmend enger gewordenen eigenen Organisationsgrenzen in einer neuen linken Sammlungsbewegung?
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