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Title: |
Scham und BerĂ "hrung im Film |
Search Result:
| By (author): |
Hinderk M. Emrich, Bert T. te Wildt, Jann E. Schlimme |
| ISBN10-13: |
3525404042 : 9783525404041 |
| Format: |
Paperback |
| Pages: |
141 |
| Weight: |
.000 Kg. |
| Published: |
Vandenhoeck & Ruprecht - March 2008 |
| List Price: |
21.99 Pounds Sterling |
| Availability: |
No Sales Rights
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| Subjects: |
General & world history : Religion & beliefs |
| Das Kino ist erst einmal berĂ "hrungsabstinent. Kann Kino mehr als uns nur virtuell berĂ "hren? BerĂ "hrung hat im Film eine mehrfache Bedeutung. Nicht nur berĂ "hren sich die Protagonisten, sondern der Film berĂ "hrt die Zuschauenden. Gefangen in ihren Kinosesseln, gefesselt vom Geschehen auf der Leinwand und eingebunden in die IdentitĂ ¤tsmaschine Kino separiert sich der Einzelne, um von "seinen Helden" unwillkĂ "rlich berĂ "hrt zu werden. Dem Kino sind kaum Grenzen gesetzt, es sei denn, man verlĂ ¤sst den Saal. Und doch ist man auà Ÿerordentlich berĂ "hrt. Abseits alltĂ ¤glicher GefĂ "hlsduselei zeigt Kino, wie es berĂ "hren kann: sanft und zĂ ¤rtlich, intensiv und fordernd, erotisch und erregend, invasiv und brutal. Ist dieses Wechselspiel bereits die ganze Wahrheit des BerĂ "hrens? Dringt die WĂ ¤rme der Haut nicht viel tiefer in uns ein? Kann dieses leibhaftige BerĂ "hren Ă "berhaupt im Kino Thema werden? Und wo ist hier die Scham? Ist sie nicht Ă "berall dort, wo cineastische VirtualitĂ ¤t und leibliche Bedingtheit aufeinanderprallen, wo sich die Blicke kreuzen, auf und mit der Leinwand? Nicht nur die Protagonisten im Film kĂ ¶nnen beschĂ ¤mt werden, auch wir als Zuschauer erleben dies, im Kinosessel dem Blick ausgeliefert, den wir uns im Spiegel der Leinwand selbst zuwerfen. Dieser Blick auf uns selbst ist angetrieben durch den Vergleich mit den Helden auf der Leinwand.Sechzehn BeitrĂ ¤ge gehen diesen Fragen nach und entlocken anhand der unterschiedlichsten Filme Antworten. |
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